Pressestatement der SPD Glückstadt zu den Neubauplänen des Verkehrsministeriums zur Marschenbahn

Bild: SPD-Parteivorstand

Zu den Plänen des Verkehrsministeriums zur Verkürzung der Marschenbahn zwischen Elmshorn und Itzehoe erklärt der Vorsitzende der SPD Glückstadt:

„Wir als SPD sehen die Pläne des Verkehrsministers Claus Ruhe Madsen mit großer Sorge für Glückstadt. Gerade für eine Stadt, welche auf eine gute Verkehrsanbindung nach Hamburg angewiesen ist, ist der schnelle, gut getaktete und verlässliche Schienenanschluss notwendig. Die teure Verkürzung der Strecke sehen wir als nicht sinnvoll, da sie keine Verbesserungen für die Marschenbahn als ganzes schaffen wird.

Die Begründung, dass die um 15 Minuten schnellere Pendlerverbindung zwischen Hamburg und Heide viele Arbeitsplätze nach Heide verlagern kann, ist in den Augen der SPD nicht sinnvoll. Das Nadelöhr der Zugverbindungen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein ist zwischen Elmshorn und Hamburg. Dieser von drei bedeutenden Linien (Marschenbahn nach Westerland, Strecke nach Flensburg, Strecke nach Kiel) benutzte Abschnitt ist hofflungslos überlastet.

Wir als SPD vor Ort und im Land durch die Elmshorner Landtagsabgeordnete Beate Raudies fordern daher den Ausbau dieses Nadelöhrs („Drittes Gleis“). Dies schafft Kapazität um die Züge auch nach Heide schneller, in einem höheren Takt und verlässlicher zu machen.

Wir haben als SPD vor Ort Angst, dass das Wirtschaftsministerium Fakten schaffen wird indem nach einem Neubau der Takt reduziert wird. In Folge dessen werden Züge gestrichen und schließlich die Strecke stillgelegt. Dies ist in Deutschland an vielen Stellen schon geschehen und wir als SPD Glückstadt werden alles in unserer Macht tun um Glückstadt und das Umland der Kremper Marsch und der östlichen Wilstermarsch weiterhin gut an Hamburg angebunden zu sehen. Die wirtschaftliche Folgen wären für unsere Stadt verheerend.

Wir fordern die Landesregierung daher auf das „Dritte Gleis“ zwischen Hamburg und Elmshorn umzusetzen und so die gesamte Westküste zu fördern.“

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